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Das Cloud Sustainability Dashboard der nächsten Generation 

von Redaktion
Frau an einem Tablet Computer mit einem Stift. Auf dem Display sieht man ein Dashboard mit Diagrammen und Zahlen sowie der Überschrift ESG
Das Dashboard gibt Kunden Zugriff auf nutzungsbasierte Daten zu Stromverbrauch und Emissionen (Beispielbild)
 

In diesem Artikel lesen Sie,

  • weshalb transparentes Reporting zum Stromverbrauch in der Cloud zu einem entscheidenden Faktor wird,
  • wie das Sustainability Dashboard der T Cloud Public funktioniert 
  • und wodurch sich unser Ansatz von anderen Anbietern unterscheidet.


Am 23. Februar hat die T Cloud Public ihr Sustainability Dashboard eingeführt – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Das Dashboard gibt Kunden Zugriff auf nutzungsbasierte Daten zu Stromverbrauch und Emissionen. Grundlage dafür sind gemessene Verbrauchsdaten aus der Infrastruktur sowie standardisierte Methoden der CO₂-Bilanzierung. Damit unterstützt es Compliance-Anforderungen aus der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den European Sustainability Reporting Standards (ESRS).

Nachhaltigkeit gehört seit Langem zu den Leitprinzipien der Deutschen Telekom. Mit der zunehmenden Nutzung von Cloud-Services – nicht zuletzt durch AI-Workloads – wächst auch die Verantwortung, Umweltauswirkungen transparent, methodisch belastbar und operativ nutzbar zu erfassen und zu steuern.

„Wir arbeiten bereits seit längerer Zeit an diesem Thema. Mit dem Launch stellen wir jetzt eine Self-Service-Lösung bereit, die unseren Kunden ein neues Maß an Genauigkeit und Transparenz bietet.“

German Santini, Lead Sustainability Engineer bei T Cloud Public.

Im Unterschied zu Dashboards, die vor allem auf finanziellen Umlagemodellen oder regionalen Durchschnittswerten beruhen, basiert diese Lösung auf dem gemessenen Stromverbrauch der Infrastruktur. 

„Die Methodik stützt sich auf langfristige Messungen über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr, um repräsentative durchschnittliche Lastprofile für unsere Cloud-Services abzuleiten“, erklärt German Santini, Lead Sustainability Engineer bei T Cloud Public.

So lassen sich Stromverbrauch und Emissionen anhand realer Nutzungsmuster zuordnen – statt auf Basis pauschaler Annahmen. Kunden können direkt in ihrer bestehenden Financial-Dashboard-Umgebung im Tenant auf das Dashboard zugreifen.

Eine Übersicht im Sustainability Dashboard
Der regionale Stromverbrauch als Übersicht im Sustainability Dashboard. 
 

Warum ein Carbon Dashboard jetzt wichtig ist

Die Relevanz dieses Dashboards zeigt einen strukturellen Wandel im Markt. Auch wenn die öffentliche Debatte über Nachhaltigkeit zuletzt leiser geworden ist, haben regulatorischer Druck und Anforderungen im Einkauf spürbar zugenommen. Bei der Auswahl von Cloud-Anbietern spielen Nachhaltigkeitskriterien heute neben Sicherheit und Compliance eine zentrale Rolle. Branchenanalysen zeigen zudem: Die Reduktion von CO₂-Emissionen zählt inzwischen zu den wichtigsten strategischen Prioritäten – direkt nach der Kosteneffizienz.

In vielen Ausschreibungen sind Transparenz beim Carbon Footprint und belastbares Reporting zum Stromverbrauch zu einem entscheidenden Kriterium geworden. Kunden fragen nicht mehr, ob Emissionen quantifiziert werden sollten. Sie wollen wissen, ob die zugrunde liegende Methodik belastbar ist und ob die Daten bei Bedarf nachvollziehbar zur Verfügung stehen. Genau darauf gibt das Sustainability Dashboard eine Antwort.

 

Von der Reporting-Pflicht zum operativen Vorteil

Das Dashboard dient nicht nur der regulatorischen Compliance. Indem es den Energieeinfluss auf Workload-Ebene sichtbar macht, schafft es die Grundlage für Architekturentscheidungen, deren Auswirkungen sich bislang nur schwer quantifizieren ließen. Beim Vergleich einer älteren speicheroptimierten m4-Instanz (2xlarge.8) mit einem vergleichbaren Modell der neuen m9-Generation konnte ein Kunde den Stromverbrauch allein durch die Migration auf die neuere Hardware um 65 Prozent senken. Möglich wurde das durch effizientere Hardware und eine höhere Infrastrukturdichte. Nach der angewendeten Methodik der CO₂-Bilanzierung führt ein geringerer Stromverbrauch entsprechend auch zu niedrigeren zugerechneten operativen Emissionen.

Das Dashboard unterstützt zudem Entscheidungen im Spannungsfeld von Performanz und Stromverbrauch. Überprovisionierung ist in Cloud-Umgebungen nach wie vor weit verbreitet. Ingenieure wählen häufig größere Instanztypen, um Stabilität sicherzustellen. Liegen gemessene Stromverbrauchsdaten vor, können Teams alternative Konfigurationen fundiert vergleichen und Performance, Kosten und Energieintensität gegeneinander abwägen. So wird Nachhaltigkeit vom nachgelagerten Reporting-Thema zu einem aktiven Parameter in Architekturentscheidungen.

 

Ein anderer Ansatz bei der Zuordnung von Emissionen

Sustainability Dashboard Illustration

Viele große Cloud-Anbieter stellen Sustainability Dashboards bereit, die auf aggregierten regionalen Durchschnittswerten basieren. Diese Tools unterstützen das Reporting auf Unternehmensebene, bieten aber oft nur begrenzte Transparenz bei der Zuordnungslogik oder bei den Auswirkungen konkreter Architekturentscheidungen.

Die T Cloud Public verfolgt einen anderen Ansatz

„Unser Dashboard basiert auf dem gemessenen Stromverbrauch der Infrastruktur auf Geräteebene, kombiniert mit architekturbasierten Zuordnungsmodellen und regionsspezifischen Emissionsfaktoren.“ 

Emissionen aus Strombezug werden nach dem marktbezogenen Ansatz des GHG Protocol berechnet und spiegeln unser Commitment zu 100 Prozent sauberer, erneuerbarer Energie wider. Direkte Emissionen aus dem Betrieb der Rechenzentren, einschließlich lokaler Energieerzeugung vor Ort, werden auf regionaler Ebene berücksichtigt.

Mit dem Fortschritt der Deutschen Telekom auf dem Weg zur konzernweiten CO₂-Neutralität bei den eigenen operativen Emissionen (Scope 1 und Scope 2) wird sich auch die Methodik weiterentwickeln. Je stärker operative Emissionen reduziert und neutralisiert werden, desto stärker rücken eingebettete Emissionen der Hardware-Infrastruktur in den Fokus. Statt mit übergeordneten finanziellen Näherungswerten zu arbeiten, ordnet das Modell Energieverbrauch und Emissionen einzelnen Services wie virtuellen Maschinen, Storage und Datenverkehr direkt zu. 

Das Modell ist bottom-up aufgebaut:

  • Gemessener Stromverbrauch der Infrastruktur
  • Analyse der Infrastruktur-Topologie
  • CO₂-Emissionen pro kWh nach Regionen

Diese Granularität ist bewusst gewählt. Sie ermöglicht es Architekten und Entwicklern, Auswirkungen auf Energieverbrauch und Emissionen ebenso zu bewerten wie Kosten und Performanz. „Unser Ziel ist es, Nachhaltigkeit zu einem operativen Design-Parameter zu machen – nicht zu einer KPI, die erst im Rückblick betrachtet wird“, erklärt Santini.

Ein Balkendiagramm im Sustainability Dashboard
Ein Beispiel für das Diagramm vom Gesamtstromverbrauch im Sustainability Dashboard
 

Messbare Effizienz ermöglichen

Das Sustainability Dashboard ermöglicht Kunden,

  • Energieverbrauch und Emissionen einzelnen Workloads zuzuordnen
  • überprovisionierte oder ineffiziente Architekturen zu identifizieren
  • Instanztypen nach ihrer Energieintensität zu vergleichen
  • Effizienzgewinne über verschiedene Hardware-Generationen hinweg nachzuvollziehen
  • Nachhaltigkeitsmetriken in GreenOps- und FinOps-Frameworks zu integrieren

Das ist besonders relevant für regulierte Branchen, für Organisationen, die interne CO₂-Preise zur Steuerung von Entscheidungen nutzen, sowie für Unternehmen, die Infrastrukturentscheidungen gleichzeitig gegenüber Nachhaltigkeits-, Finanz- und Compliance-Bereichen begründen müssen.

Methodische Belastbarkeit

Die stärkere EU-Regulierung führt dazu, dass Aussagen zu Umweltauswirkungen – zu Recht – intensiver hinterfragt werden. Ansätze, die ausschließlich auf Durchschnittswerten oder intransparenter Zuordnungslogik beruhen, stoßen deshalb auf wachsende Skepsis. Die Methodik hinter dem Sustainability Dashboard basiert auf technischer Messung, klar definierten Systemgrenzen und der Ausrichtung an etablierten Standards wie dem GHG Protocol und der Internationalen Organisation für Normung (ISO 14067).

Das Emissions-Reporting folgt für Scope-1- und Scope-2-Emissionen dem marktbezogenen Ansatz:

  • Scope-1-Emissionen beschränken sich auf Diesel-Backup-Generatoren, die ausschließlich für Tests und die Notfallvorsorge genutzt werden, und machen nur einen vernachlässigbaren Anteil der Gesamtemissionen aus.
  • Scope-2-Emissionen bilden Vereinbarungen zur Beschaffung sauberer Energie ab.
  • Scope-3-Emissionen, einschließlich eingebetteter Emissionen der Infrastruktur, sind derzeit noch nicht enthalten, aber Teil der Roadmap – in Anlehnung an die Prinzipien der ISO 14067 für den Product Carbon Footprint.

Im Vergleich zu früheren Schätzansätzen verbessert die neue Methodik sowohl die Genauigkeit als auch die Nutzbarkeit der Daten. Sie weist den Workload-getriebenen Anteil des Infrastrukturstromverbrauchs auf Basis der tatsächlichen Auslastung zu, statt standardmäßig die gesamte installierte Kapazität umzulegen. Deshalb können die ausgewiesenen Werte von früheren Angaben abweichen – insbesondere auf Tenant- oder Service-Ebene.

Regulatorische Anschlussfähigkeit

Das Dashboard unterstützt direkt regulatorische Anforderungen aus der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD).
Unter der CSRD gilt:

  • Cloud-Emissionen fallen unter Scope 3, Kategorie 1 (eingekaufte Güter und Dienstleistungen).
  • Unternehmen müssen Methodik, Zuordnungslogik, Annahmen und Nachvollziehbarkeit offenlegen.
  • Die Anforderungen an Prüfung und Absicherung steigen.

Das Dashboard ermöglicht es Kunden, konsistente und nachvollziehbare Daten zu erzeugen, die diesen Reporting-Pflichten entsprechen. Es unterstützt zudem die Ausrichtung an der EU-Taxonomie und Bewertungen nach dem Prinzip „Do No Significant Harm“ (DNSH), indem es belastbare Energiezuordnungen auf Basis der tatsächlichen Ressourcennutzung statt reservierter Kapazitäten bereitstellt.

 

Ein strategisches Bekenntnis zu Transparenz

Die Entwicklung des Sustainability Dashboards erforderte umfangreiche Forschung, Architekturmodellierung, Infrastrukturmessung und Validierung. Sie steht für eine klare strategische Entscheidung:

  • Transparenz statt Vereinfachung
  • Technische Präzision statt generischer Durchschnittswerte
  • Langfristige regulatorische Anschlussfähigkeit statt kurzfristiger Positionierung

Je stärker Nachhaltigkeit zu einem strukturellen Entscheidungskriterium bei der Cloud-Nutzung wird, desto weniger sind messbare und nachvollziehbare Wirkungsdaten optional. „Optional“ nach hinten, um die Intention des Satzes zu betonen. Dieses Dashboard bildet dafür die Grundlage. Weitere Services und methodische Weiterentwicklungen werden folgen. Indem die T Cloud Public Umweltauswirkungen sichtbar macht und technisch eindeutig zuordnet, versetzen wir unsere Kunden nicht nur in die Lage, Nachhaltigkeitskennzahlen zu reporten – sondern sie aktiv zu verbessern.


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