Mit dieser Veröffentlichung wird das neue Nachhaltigkeits-Dashboard im Finanz-Dashboard eingeführt. Es ermöglicht Kunden, den geschätzten Stromverbrauch sowie die daraus resultierenden market-based Treibhausgasemissionen (CO₂e) ihrer genutzten Cloud-Services einzusehen.
Die Berechnung basiert auf einem katalogbasierten, service-spezifischen Modell. Für den Großteil der dargestellten Cloud-Services wird der Energieverbrauch anhand einer technischen Zuordnung zu den zugrunde liegenden Infrastrukturkomponenten (z. B. Compute, Containers, Database Storage, Netzwerk) ermittelt. Die Zuweisung erfolgt über technische Treiber wie vCPU-Anzahl, zugewiesener Arbeitsspeicher oder bereitgestellte Speicherkapazität. Nicht-IT-Energieverbräuche des Rechenzentrums (z. B. Kühlung, Beleuchtung) werden über den regionalen PUE-Faktor anteilig berücksichtigt.
Für eine kleine Anzahl stark abstrahierter Services, bei denen eine direkte technische Zuordnung nicht sinnvoll möglich ist (z. B. API-basierte Funktionen), erfolgt die Schätzung auf Basis abgeleiteter Umrechnungsfaktoren. Diese Services machen nur einen begrenzten Anteil der im Dashboard dargestellten Services aus.
Die resultierenden Emissionen werden gemäß den Vorgaben des GHG Protocol auf Basis von marktbasierter Scope-2-Bilanzierung berechnet. Dabei werden standortspezifische Stromemissionsfaktoren sowie vertragliche Instrumente zur Beschaffung erneuerbarer Energien berücksichtigt.
Kundennutzen:
- Transparenz über den geschätzten Energieverbrauch und CO₂-Fußabdruck der eigenen Cloud-Nutzung
- Unterstützung bei Nachhaltigkeitsberichten und internen Analysen
- Grundlage für bewusstere Architektur- und Nutzungsentscheidungen
Das Nachhaltigkeits-Dashboard ist direkt im bestehenden Finanz-Dashboard verfügbar.
Es sind keine Änderungen an API oder Terraform vorgesehen.
Die Benutzeroberfläche der Cloud Management Console bleibt unverändert; ergänzt wird ausschließlich ein neuer Bereich im Finanz-Dashboard.